...und hallo Deutschland!

Dienstag, 21.04.2015

Zack-war das halbe Jahr rum. Zack- war ich wieder im Deutschland. Zack- war das kalt hier!!

 

Hallo ihr Lieben,

ein letztes Mal melde ich mich nochmal hier zu Wort. Mit einem Hallo aus Deutschland..

Inzwischen ist es schon drei Wochen her, dass ich wieder in Deutschland gelandet bin und ich wollte einfach nochmal kurz von den letzten Stunden in Mexiko, dem Rückflug nach Deutschland, meiner Ankunft, der Wiedersehensfreude und einfach dem Gefühl wieder in Deutschland zu sein erzählen.

Der letzte Tag in Mexiko, meine Rückreise war begleitet von so einer Mischung aus Trauer, Aufregung, Nervosität und einfach Leere, die glaube ich niemand, der das nicht selbst erlebt hat, verstehen kann. Irgendwann nachmittags bin ich in Mexiko City an Flughafen gefahren, wo ich dann noch ein bisschen Zeit mit Tagebuchschreiben, Musikhören, Nägellackieren und Essen überbrückt habe und nachdem mein Flieger dann auch noch fast drei Stunden Verspätung hatte, verdammt froh war, als ich wenigstens ganz kurz nochmal Thilo sehen und mit ihm reden konnte, bevor es auch für ihn zuzück nach Deutschland ging. Er war bei meiner Ankunft vor einem halben Jahr der 'erste' den ich in Mexiko City gesehen habe, auch wenn wir damals erstmal nur aneinander vorbeigelaufen sind haha, und nach etwas weniger als sechs gemeinsamen Monaten in Puerto, von denen er eben die letzten zwei Wochen auf Reisen war, dann auch der 'letzte' den ich am Flughafen nochmal gesehen habe :)

Irgendwie war das alles so ein ganz ganz komisches Gefühl, so irreal. Angefangen damit dass beim Einchecken und im Flieger plötzlich alle wieder deutsch gesprochen und verstanden haben, und dann der Abflug aus Mexiko City in dem Bewusstsein, dass ich jetzt tatsächlich dieses Land, was in den letzten sechs Monaten zu einer zweiten Heimat geworden, wo ich so viel erlebt, gesehen, durchgemacht und gelernt habe und dass ich nicht weiß, wann ich wieder komme und wann ich all die Leute wiedersehe, dir mir in dieser Zeit so ans Herz gewachsen sind <3

Und dann nach etwas mehr als zehn Stunden Flug, ein paar Stunden Schlafnachholen (ich hatte ja extra in meiner letzten Woche in Puerto nicht so viel geschlafen haha :P), zwei Filmen und ein bisschen Musik, war es soweit. Nach 180 Tagen hatte ich wieder deutschen Boden unter den Füßen und da war dann plötzlich auch die Vorfreude da, auf meine Familie und all die lieben Menschen, die ich sechs Monate nicht gesehen hatte. Und mit dreistündiger Verspätung dank des Unwetters in Deutschland und ein bisschen Chaos am Flughafen, weil äh die Schilder nicht detailiert genug für meinen miserablen Orientierungssinn waren und ich irgendwo wohl falsch abgebogen bin (an der Stelle möchte ich aber anmerken dass ich in Mexiko auf wundersame Art und Weise immer alles irgendwie gefunden habe :D) konnte ich dann endlich alle wieder in die Arme schließen <3 Meine Eltern, meine Schwester und die Familie, die trotz Zeitplanänderungen noch Zeit hatte, sowie ein paar sehr gute Freunde waren mit Schildern, Luftballon und Essen ausgerüstet an den Flughafen gekommen und das war wirklich einfach nur schön. Ich hab mich über jeden einzelnen, der da war unendlich gefreut und ich bin mir sicher, dass sie wohl auch alle meine Ankunft nicht so schnell vergessen werden ;)
Den Rest des Abends habe ich dann im Kreis meiner Familie,mit Kaffee und Kuchen (für meine eigentliche Ankunft um drei Uhr mittags), Kofferauspacken, Fotos, Erzählen und am Handy in Kontakt mit Mexikomenschen verbracht..und nach dem all die Aufregung und das Adrenalin langsam wieder weniger wurde, bin ich dann irgendwann zum ersten Mal wieder in meinem Bett schlafen gegangen.

Mit Jetlag hatte ich so die ersten vier, fünf Tage zu kämpfen, wo ich nachts teilweise plötzlich wieder wach war und erstmal ein bisschen mit den Leuten in Mexiko geschrieben habe :)
Aber das ist natürlich nicht das einzige "Eingewöhnungsproblem", mit dem ich so zu kämpfen hatte...
Am heftigsten hat mich eigentlich die Kälte getroffen. Ohne dicken Schal, Winterjacke und gefütterte Stiefel habe ich das Haus am Anfang nicht verlassen, sehr zum Vergnügen meiner Mitmenschen, wie ich an dem ein oder anderen mitleidigen Blick oder so manchen Sprüchen feststellen durfte. Aber gott sei Dank nähern sich die Temperaturen ja langsam aber sicher immer wieder den 20 Grad, so dass ich mich auch mal raus traue :D
Ein weiterer Punkt mit dem ich schon so meine Probleme hatte, war die Ruhe zuhause. Im Conti war immer was los, egal ob laute Gespräche auf der Terrasse, Musik über die Box lief,  Mexikaner die zu laut fernsehen, oder einfach nur der Lärm von der Hauptstraße vorm Hostel, es war laut! Da muss man sich erstmal dran gewöhnen, dass es hier in manchen Momenten einfach still ist und dass nicht daran liegt, dass die anderen noch im Projekt sind, während ich ja "Homeoffice" machen konnte und man sich später draußen auf der Terrasse trifft und dann zusammen an Strand geht...
Gewöhnen musste ich mich auch erstmal wieder an den Luxus hier und zwar in vielerlei Hinsicht.
Nach einem halben Jahr mit Klamotten, die im Rahmen von 23 kg Koffergewicht sein müssen (ich hab übrigens auf dem Rückweg kein Übergepäck gehabt!), bin ich jedes Mal aufs Neue noch völlig überfordert mit meinem Kleiderschrank, der Auswahl und der Möglichkeit verschiedene Outfits rauszusuchen und sogar aufeinander abstimmen und nicht einfach das erst beste Top auf die kurze Hose von gestern anzuziehen (mal abgesehen dass das hier im Moment noch viel zu kalt wäre..). Ein Traum für jedes Mädchen sage ich euch haha :D
Oder im Supermarkt: Man geht hin und findet alles, was auf seinem Einkaufszettel steht. Alles da, alles geordnet, man muss nichts improvisieren. Und ganz wichig natürlich auch die Süßigkeitenabteilung mit einer Auswahl an Schokolade und Gummibärchen, von der wir in Mexiko nur träumen konnten. An der Stelle muss ich jetzt aber natürlich einfügen, dass ich hier mit in keinster Weise, unseren heiß geliebten Che schlecht machen möchte! Grundsätzlich konnte man da von Müsli, über Donuts, Shampoo, bis hin zu Autoreifen eigentlich alles kaufen. Es war zwar nicht immer dass da, was wir gebraucht haben, aber wenn der Che dann mal wegen Demos einen Tag zu war, waren wir schon verzweifelt. Und sogar einfach schnell rüber in Che hüpfen, fehlt mir!
Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich das Thema: Strom, Gas beim Gasherd und solche Details wie fließendes Wasser. Es ist so ein gutes Gefühl, dass man den Wasserhahn aufdrehen kann, wann man will und es kommt immer Wasser raus! Ich weiß, dass ein Rohrbruch oder ein Stromausfall hier natürlich auch mal vorkommen kann, aber so wie wir das in Puerto teilweise erlebt haben, war das schon Ausnahmezustand. Zum Schluss lag die Taschenlampe einfach schon immer neben meinem Bett bereit.
Und ich muss zugeben, dass ich es auch sehr praktisch finde, dass wir hier zuhause keinen Gasherd haben und ich einfach nur den Knopf drücken muss und nicht erst mit dem Feuerzeug und dem Gas kämpfen muss, was hoffentlich funktioniert bzw. noch da ist. Außerdem habe ich festgestellt, dass es wirklich furchtbar gewesen sein muss mit mir in Mexiko zu skypen, denn hier hält die Internetverbindung plötzlich viel besser haha :)
Des Weiteren ist hier alles so unglaublich sauber. Wie es im Hostel aussah, lag natürlich vor allem an uns selber. Aber irgendwie war es um Weiten dreckiger als hier, zurück daheim weiß man die Sauberkeit echt mehr zu schätzen.,,
Meine Eingewöhnungsprobleme hatte ich tatsächlich auch mit der Sprache. Als ich an meinem ersten richtigen Tag mit meiner Mama im Supermarkt war, habe ich mich bei einer Frau erstmal auf Spanisch entschuldigt, weil ich ihr im Weg stand und ich will ganz oft 'Gracias' sagen. Halblamos español todo el tiempo, si? :D
Und es ist immer wieder aufs Neue so ungewohnt, dass um mich herum alle Deutsch sprechen und mich verstehen und nicht nur die Leute mit denen ich unterwegs bin, da muss man manchmal echt ganz schön aufpassen haha :)

Im letzten halben Jahr sind einfach ein paar Sachen zur Gewohnheit geworden, von denen man sich die ein oder andere Sache ganz schnell wieder abgewöhnen muss, z.B. dass die Taxis in Mexiko nicht so gut ausgestattet waren und man meist unangeschnallt gefahren ist oder dass man das Toilettenpapier immer in den Mülleimer werden musste. Aber es gibt natürlich auch die ein oder andere Sache, die ich hier weiterführen kann, z.b. meine Wasserflasche fast überall mit hinnehmen oder Tetrisspielen, der Kühlschrank ist zwar groß genug für alle Lebensmittel und trotzdem so ordentlich, aber ich hab letzte Woche erstmal den Schrank mit der Tupperware neu eingeräumt hehe.

Aber das Schönste am Wiederhiersein sind die Wiedersehen. Ich freu mich jedes Mal, wenn ich irgendwen, den ich jetzt monatelang nicht gesehen habe, wieder treffe und umarmen kann <3
Und ich freu mich jetzt schon unglaublich drauf, wenn ich die ersten meiner Mexikomenschen wiedersehe und in den Arm nehmen kann! Der Countdown für die erste kleine Reunion läuft tatsächlich schon und ich kanns jetzt schon kaum erwarten! Ich bin einfach so unendlich dankbar, dass ich so viele tolle Menschen kennenlernen durfte und dass es da ein paar sehr liebe Menschen gibt, mit denen ich noch Kontakt habe, obwohl man sich jetzt auch schon ne Weile nicht mehr gesehen hat..egal ob sie noch drüben in Puerto sind und mich über die Stimmung im Kaballah, neue Mitbewohner im Conti oder den letzten Besuch von Hugo informieren und wissen wollen, wie es mir in Deutschland so gehr, oder ob sie schon vor mir wieder zurück nach Deutschland gegangen sind und bei meinem Abschied mit mir gefühlt haben und für mich da waren, als ich erstmal darauf klar kommen musste wieder in Deutschland zu sein. Ich bin froh, dass es sie gibt!

Ihr Lieben, es ist wirklich wunderschön wieder hier hier zu sein, wieder bei meiner Familie zu sein, all meine Leute wiederzusehen, wieder das geregelte, deutsche Leben ('im Luxus' haha) zu führen. Glaubt mir, all das habe ich im letzten halben Jahr sehr zu schätzen gelernt und kann gar nicht sagen, wie dankbar ich dafür bin, wo ich jetzt bin und dass ich das alles erleben durfte!
Aber auf der anderen Seite ist es auch einfach so, dass Puerto mir fehlt! Ich vermisse mein einfaches, entspanntes, mexikanisches Leben, die Sonne, das Meer, das Kaballah, den Che, meine Kleinen von der Arbeit, das Conti mit all seinen coolen Mitbewohnern!
Und der Grund dafür ist, dass ich eine verdammt geile Zeit hatte und mich dort einfach auch zuhause gefühlt habe! Und es wird egal sein, wie lange ich wieder in Deutschland bin, das wird sich nicht ändern, denn das sind Gefühle/Erinnerungen, die mir keiner nehmen kann <3

 

Espero que todos estèn bien. Les mando un beso y un abrazo muy fuerte a todos :D

Eure Anna

 

Adios Puerto!

Dienstag, 31.03.2015

Hallo ihr Lieben,

das war es. Ein halbes Jahr ist rum. Ich kanns eigentlich echt noch nicht fassen, aber jetzt sitze ich tatsächlich im Hotel in Mexiko City und bin auf dem Weg nach Deutschland...fühlt sich nicht real an, genauso wenig, wie damals auf dem Hinflug, als sechs Monate Mexiko vor mir lagen.
Jetzt sind die mexikanischen Abenteuer beendet :P


Ein halbes Jahr <3

Mein letztes Wochenende in Puerto habe ich nochmal in vollen Zügen, ohne Handy, mit der ganzen Contifamilie zusammen genossen. Sativa und Kaballah (also feiern gehen) waren ja sozusagen Pflichtprogramm, außerdem waren ich ein letztes Mal im Beachclub, Frozen Yogurth essen und im Kutta, einer Art Bar mit ziemlich bequemen Liegen/Betten am Strand :D Lässt sich gut aushalten da, sage ich euch!


Letzter Strandtag  :( <3


Und ich hab es an meinem letzten Tag in Puerto geschafft, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zu sehen, war richtig schön und ein runder Abschluss.



Morgens und Abends. Sonne. Berge und Meer. Sooooo schön :D

Sonntag Abend war dann Abschiedsessen, was ich zusammen mit Elias gemacht habe. Und dank ein paar Gästen, die nicht Conti-Mitbewohner sind, waren wir sogar 16 Leute, fast so wie früher im Conti ;)


Abschiedsgruppenfoto <3

Zwischendurch habe ich immernoch ein paar Reste eingepackt, den Großteil habe ich donnerstag schon erledigt, damit ich mir darum an meinem letzten Wochenende keine Gedanken mehr machen musste. Und ich habe es tatsächlich geschafft Puerto ohne 10 Kilo Übergepäck zu verlassen :D

Und dann war plötzlich Montag, hat sich richtig komisch angefühlt auf die Uhr zu schauen: 'Okay noch 20 Minuten im Conti und dann gehts an Flughafen..'


Meine letzte Taxifahrt haha :)


Netterweise hatte ich sogar ein kleines Abschiedskomittee, was mir beim Tragen; Zeitüberbrücken geholfen hat und mich mit netten Worten aufgemuntert hat. Es hat sich einfach so irreal angefühlt aus Puerto wegzugehen, ich hätte nicht noch ewig bleiben wollen, aber es ist einfach ein zweites zuhause mit einer zweiten Familie geworden und das/bzw die hinter sich zu lassen, war nicht einfach. Aber ein weiser Mitbewohner, von Zweitberuf Philosoph hat mir erklärt, dass ich das hier vermissen werde, zeigt ja nur dass ich eine tolle Zeit hier hat und ist schön, weil es bedeutet, dass es mir gut gefallen hat. Und da hat er verdammt nochmal Recht :D

Der Abschied war dann wirklich richtig schwer und natürlich ging es nicht ohne Tränen. Aber wenns am schönsten ist soll man gehen, so oder so ähnlich ist es nunmal..

..und es war überragendl! Die letzten sechs Monate waren sowas wie die Zeit meines Lebens <3
Ich hab viel gelernt, über mich, Freundschaft, eine ganz andere Kultur, Spanischreden, und noch mehr. Ich hab so viele wunderschöne Orte gesehen, tolle Momente erlebt, die ich nie vergessen und die ich immer mit ganz besonderen Menschen teilen kann. Ich bin so froh über jeden, den ich während dem halben Jahr kennengelernt und ich hätte nie gedacht, dass einem Menschen in so kurzer Zeit so dolle ans Herz wachsen können. All die Leute, mit denen ich zusammen gewohnt habe, zusammen gearbeitet habe oder zusammen gefeiert habe, haben die Zeit zu dem gemacht, was sie war!!
Und sie fehlen mir jetzt schon alle, wenn ich hier alleine im Hotelzimmer sitze. Viel zu ruhig und kalt hier :P Ich freu mich auf die erste Reunion in Deutschland <3

 
Ich hab sogar einen Abschiedskuchen bekommen <3

Ohne euch wären die letzten Wochen ziemlich einsam geworden haha, Danke  <3

Aber danke auch an dich, dass du ein halbes Jahr lang meinen Blog gelesen hast und dich mit mir gefreut hast. Danke, an alle die mich hierbei unterstützt habenm, die sich regelmäßig bei mir gemeldet haben, die für mich da waren und die es mir ermöglicht haben diesen, ja, Traum zu leben! Wir sehen uns in Deutschland, ich freu mich auf euch!


Mehr gibts nicht zu sagen <3

Espero que todos estèn bien. Les mando un beso y un abrazo muy fuerte a todos :D

Anna 

Roca Blanca

Donnerstag, 26.03.2015

Hallo ihr Lieben,

gestern habe ich einen Punkt auf meiner ganz persönlichen 'To do'-Liste abhaken können: '
Unter freiem Himmel schlafen :D

Und das am Strand. Gestern Nachmittag sind wir zu acht aufgebrochen in Richtung Roca Blanca. Das ist ein kleiner Ort mit Strand ca. eine halbe/dreiviertel Stunde Fahrt von Puerto entfernt.
Ruhig. Idyllisch. Wunderschön. Schon alleine für die Aussicht hat sich der kleine Trip wirklich gelohnt.

EIn paar waren gestern dann auch noch im Wasser, wir haben ein kleines Lagerfeuer gemacht, darum unser Lager ausgebreitet, Musik gehört, unser mitgebrachtes Proviant gegessen und gequatscht.
Nach kurzer Aufruhe wegen ein paar heulenden Straßenhunden, die am nächsten Morgen in aller Seelenruhe und friedlich neben uns im Sand gespielt haben, haben wir dann irgendwann auch geschlafen, bis wir gegen sechs von der aufgehenden Sonne geweckt wurden.

Nachdem wir dann den schönen Sonnenaufgang angeschaut und gefrühstückt haben, gings seöbstverständlich auch nochmal ins Wasser (Hat schon was einfach aufzustehen, 5 Schritte zu gehen und zack ist man im Meer :D), danach gabs noch ein paar lecker Kokosnüsse, die uns ein netter Mexikaner frisch von der Palme gepflückt hat und dann ging es irgendwann auch wieder heim.

Und alles in allem war es ein kleines Abenteuer, was sich wirklich gelohnt hat!

So Freunde der Sonnde (oder eher nicht so sonnig..), das war dann mein letzter Beitrag den ich in meinem wunderschönen Bett in Puerto verfasst habe. Das letzte Wochenende steht an, Abschiedsparty, Abschiedsessen, alles schon geplant und jetzt werde ich mich gleich mal dem Kofferproblem widmen..


Ich melde mich denke ich nochmal aus Mexiko City und sonst sieht man sich nächste Woche in Deutschland!

Espero que todos estèn bien. Les mando un beso y un abrazo muy fuerte a todos :D

Anna

Kleiner Ausflug durch Puerto

Donnerstag, 26.03.2015

Hallo ihr Lieben,

letzten Samstag haben wir eine kleine Wanderung durch Puerto gemacht. Okay genau genommen sind wir nur an den Felsen entlang zum Manzanillo gegangen und nicht den normalen Weg haha :) Aber es war wirklich schön, total ruhig und ich bin sehr froh, dass ich das jetzt zum Ende nochmal gesehen. Und dann waren wir sogar noch Bananaboat fahren, sehr produktiver Tag also und es hat echt Spaß gemacht, auch wenn das Wiederaufsteigen nicht so einfach war :P

 

Und am Dienstag sind wir dann noch ein bisschen am Zicatela langgebummelt und waren vorher auf einer kleinen Aussichtsplattform auf einem der Felsen am Strand. Voila :)

 

 

Schön hier oder? ;)

Espero que todos estèn bien. Les mando un beso y un abrazo muy fuerte a todos :D

Anna

 

Ein letztes Mal...

Samstag, 21.03.2015

Hallo ihr Lieben,

der Countdown zeigt 10 Tage. Ein halbes Jahr neigt sich dem Ende zu, so langsam wird es echt ernst und es heißt:

Ein letztes Mal an jeden Strand gehen.
Ein letztes Mal im Villasol Paradiesfeeling genießen.
Ein letztes Mal Burritos essen.
Ein letztes Mal in der Früh am Strand spazieren und frühstücken.
Ein letztes Mal Kabbalah, Sativa, Barfly.
Ein letztes Mal im Kutta auf den megagemütlichen Betten chillen.
Ein letztes Mal Contiterrassenparty.
Ein letztes Mal noch shoppen gehen. (Ist ja nicht so dass mein Koffer eh schon zu klein ist haha :P)
Ein letztes Mal Sonnenuntergang am Strand anschauen.
Ein letztes Mal mit der ganzen Contifamilie zusammen essen gehen.
Ein letztes Mal mit Blick aufs Meer draußen auf der Terrasse frühstücken.


Ihr seht ich habe noch viel vor in meiner letzten Woche in Puerto :D Irgendwie ist es schon ein ziemlich komisches Gefühl, dass nächste Woche echt die 25. Woche ist und dann ist es rum. Einfach vorbei. Ein halbes Jahr und es ging noch schneller rum, als ich je gedacht hätte. Es fühl sich so irreal an, dass meine Zeit hier bald rum ist und ich in zwei Wochen schon wieder in Deutschland bin. Ich glaube richtig verstehe ich dass auch erst, wenn ich am Flughafen in Puerto bin.
Letzte Woche habe ich auch schon Sina und Thilo verabschiedet, wobei ich den vielleicht nochmal in Mexico City am Flughafen treffe. Und das war wirklich heftig, die zwei Menschen die ich zu aller erst kennen gelernt habe, die seit Tag 1 mit mir hier sind und mit denen ich mich gleich gut verstanden habe zu verabschieden..
Aber es sind ja glücklicherweise noch ein paar tolle neue Leute angekommen, so dass ich in meinen letzten zwei Wochen nicht ganz alleine bin und die mir helfen meine letzten Pläne noch in die Tat umzusetzen :) <3

Espero que todos estèn bien. Les mando un beso y un abrazo muy fuerte a todos :D

Anna

Was sonst noch so passiert ist..

Freitag, 13.03.2015

Hallo ihr Lieben,

ich bins gleich nochmal. Zwischen dem Eintrag über die Schildkrötenfreilassung und dem vom Roadtrip liegen ja tatsächlich zwei Wochen, in denen ich mich hier gar nicht gemeldet habe.
Allzu viel Weltbewegendes ist nicht passiert, aber trotzdem wollte ich euch wenigstens in einer kurzen Zusammenfassung daran teilhaben lassen, was so los war.
Und dafür fang ich am ersten März Wochenende an, an dem ich mich von der Sina verabschieden musste, die nicht in meinem Zimmer wohnt. Das war schon komisch, weil sie so die erste "Alte" war, die auch noch im Oktober angekommen ist und praktisch die ganze Zeit mit mir hier war und jetzt gegangen ist. Und weil damit mein letzter Monat angebrochen war..

Auch wichtig zu erwähnen, dass ich mal eben kurz mein Handy komplett resetet habe, weil es nichts mehr gemacht habe. Mexiko tut meinen technischen Geräten nicht gut und lässt mich noch zum Profi werden was das alles angeht ;)
Außerdem war ich zum ersten Mal beim Kino am Strand, was jeden Mittwoch vorm Villasol stattfindet. Leider waren die Filme bisher meistens nicht so toll, aber diesmal lief 'Little Miss Sunshine' auf Englisch mit spanischen Untertiteln und eins muss man sagen, die Atmosphäre dabei ist toll. Mitten im Sand ist eine große Leinwand aufgebaut, davor Plastikstühle, links und rechts Fackeln und im Hintergrund das Meer und über einem der Sternenhimmel.

Inzwischen ist es übrigens richtig leer im Hostel geworden. Wenn ich daran denke, dass wir im Oktober mal knapp dreißig Leute waren, ist es fast schon traurig, dass wir jetzt teilweise nicht mal mehr auf zehn Leute kommen. Aber das hat auch Vorteile, wir sind als Gruppe echt nochmal zusammen gewachsen, machen viel zusammen, haben auch das ein oder andere Mal zusammen gekocht abends oder einen Filmabend gamcht.

So zum Schluss habe ich noch zwei Sachen von gestern zu berichten. Zum Einen habe ich gestern meinen Kindergarten mal besucht und mich gleich wieder wohl gefüht in meiner Gruppe. Und es war total faszinierend zu sehen, wie die Kinder sich in den letzten Wochen so entwickelt haben :)
Und zum anderen habe ich gestern Abend dann nochmal eine ganz neue Erfahrung gemacht und im Dunkeln mit Taschenlampe geduscht. Denn als ich vom Zumba heimkam, war es ziemlich dunkel im Hostel und in fast ganz Puerto. Stromausfall! Da aber unser Wasser im Hostel über eine Pumpe läuft und die Strom braucht und ich zum andern nach dem Zumba bei gefühlten eine Millionen Grad verschwitzt war, wollte ich nicht warten, was so passiert. Und es war auf jeden Fall eine witzige Erfahrung nur im Licht der Taschenlampe zu duschen. An der Stelle nochmal danke an Laura für die Taschenlampe! Sie liegt inzwischen für alle Fälle direkt neben meinem Bett auf dem Nachtisch.
Nach eins zwei Stunden und nachdem wir schon Kerzen im Che gekauft hatten, war der Strom dann aber glücklicherweise wieder da :)

So das wars dann erstmal wieder von mir. Man sieht sich in drei Wochen!

Espero que todos estèn bien. Les mando un beso y un abrazo muy fuerte a todos :D

Anna

Roadtrip

Freitag, 13.03.2015

Hallo ihr Lieben,

von Montag bis Mittwoch haben wir uns zu fünft ein Auto gemietet gehabt und sind damit ein bisschen durch die Gegend gefahren. Genauer gesagt zum Cascada de la Reforma und dann weiter nach Huatulco. Und es war auch nicht irgendein Auto, sondern ein Jeep, den wir liebevoll auf den Namen Leya (das ist ein Songtitel) getauft haben.

Montag früh ging es zum Autoverleih und dann direkt los zum Wasserfall, derca. eineinhalb Stunden entfernt von Puerto mitten in der Natur liegt. Dementsprechen abenteuerlich könnt ihr euch die Fahrt vorstellen, aber alles gut, wir sind heile angekommen! Und es hat sich wirklich gelohnt!
Allein die Landschaft an der wir teilweise vorbeigefahren sind war schon wunderschön und dann irgendwann mittendrin der Wasserfall und der Bach darunter. Das war schon ziemlich eindrucksvoll. Außerdem waren wir ganz alleine da, konnten uns in dem wirklich eiskalten Wasser abkühlen und in Ruhe diesen mächtigen Anblick genießen.

Nach ein paar Stunden Pause ging es dann weiter Richtung Huatulco. Das ist ein etwas größere Stadt an der Küste, ungefähr zwei Stunden Fahrt von Puerto entfernt. Im Gegensatz zum Weg zu den Wasserfällen, war die Strecke dahin wesentlich einfacher zu bewältigen, auf einer asphaltierten, meistens geraden Straße. Und wir sind tatsächlich ohne uns größer zu verfahren an unserem Hostel angekommen und das sogar bevor es dunkel wurde. Abends haben wir dann außer Essen und ein bisschen Chillen nicht mehr viel gemacht.

Am nächsten Tag wollten wir dann zu einer Obstplantage in der Nähe fahren. Aber nachdem wir uns in unserem perfekten Spanisch tatsächlich bis zu unserem Ziel durchgefragt hatten, musste die Sache ja einen Haken haben. Es war nicht geöffnet.
Ganz nutzlos war die Fahrt aber trotzdem nicht, denn wir sind praktisch mitten durch den Wald gefahren und haben wieder wunderschöne Natur gesehen. Abgesehen davon, dass es ein bisschen ruckelig war, war es eine tolle Strecke.
Und den Tag haben wir dann noch am Strand ausklingen lassen. Auch die Fahrt hierhin war etwas besonderes, denn ich hätte nicht gedacht, dass die Fahrt zum Strand mitten durch die Berge führt. Aber wir sind angekommen und der Strand war wirklich wunderschön. Das Wasser war türkis und wirklich total klar und durchsichtig und im Kontrast dazu waren daneben die grauen Felsen, mit trockenen Bäumen.  Sah toll aus!

Der Mittwoch war dann auch schon der letzte Tag und den haben wir nach einem Frühstück im Park nochmal am Strand verbracht, bevor es dann wieder zurück nach Puerto ging. Da haben wir dann noch ein kleines Fotoshooting am Zicatela gemacht, sind noch ein bisschen durchh die Stadt gefahren, bevor es dann hieß Abschied von Leya nehmen.

Alles in allem kann ich sagen, dass es drei sehr abenteuerliche, aber tolle und unvergessliche Tage waren. Mehr Fotos folgen, wenn ich die von Valeries Kamera auch noch habe.

Espero que todos estèn bien. Les mando un beso y un abrazo muy fuerte a todos :D

Anna

 

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